 Touristen auf Pfingst-Meile
Vor allem Gäste kommen zum 28. Fest am Schiffahrtsmuseum – Organisator mit Resonanz zufrieden
Von Nina Dobratz Mitte. Shantys, Kinderkarussells und Fischbrötchen – das und mehr haben hunderte Besucher beim Pfingstfest vor dem Schiffahrtsmuseum genossen. Organisator Horst Degenhardt ist mit dem dreitägigen Fest zufrieden, das vollkommen auf Traditionen setzte. Nur die Line-Dance-Gruppe war erstmals dabei.
„Der Auftakt am Sonnabend war schon gut“, sagt Degenhardt. Allerdings wünscht sich der Schausteller mehr Resonanz von den Bremerhavenern. „Es waren die ersten beiden Tagen nur Touristen da. Das ist schade.“ Die Bremerhavener kamen dann immerhin noch am Montag an den Hafen – Glückspiel samt 700 bis 800 Gewinnen, Clownerie und Schminkecke für die kleinen Besucher sei Dank. Doch auch mit den Schaustellern hat es nicht ganz reibungslos geklappt. Am Wochenende boten 20 Stände Leckereien, Dekoratives, Kleidung und Schmuck an. Eigentlich sollten es mehr sein, allerdings seien einige Schausteller nicht gekommen – ohne sich abzumelden. „Und das trotz Vorkasse für die Standgebühr“, wundert sich Degenhardt, der das Pfingstfrühlingsfest etabliert hat.
Für Senioren und Familien
Das Rennen im Fischereihafen sei keine Konkurrenz für das Pfingstfrühlingsfest. Das sei anderes Publikum, meint der Cheforganisator. „Wir sind für Familien da und die Motorradfans sind ein Publikum für sich. Da nimmt man sich nichts gegenseitig weg.“ Dem stimmt Stefanie Franz aus Bremerhaven zu, die mit ihren Kindern Alexander und Anna zur Meile am Alten Hafen gekommen ist: „Das Fest ist genau richtig für Familien.“ Aber auch für Senioren, meint Helmut Harms aus Wuppertal, der begeistert dem Shanty-Chor „Luv & Lee“ auf der Bühne zuhört: „Ich bin zufällig auf das Fest aufmerksam geworden und finde es sehr schön.“ Auch im kommenden Jahr werde das Pfingstfest vor dem Schifffahrtsmuseum aufgebaut, kündigt Degenhardt an. „Wir sind dann mit noch mehr Ständen und noch mehr Musik dabei – dann kommen auch mehr Bremerhavener.“
veröffentlicht am 14.06.2011
Quelle www.nordsee-zeitung.de
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